
Der ungarische Schienen- und intermodale Güterverkehr entwickelte sich im Jahr 2024 unterschiedlich, wie aus den jüngsten Daten des Verbands der ungarischen Logistikdienstleistungszentren (MLSZKSZ) hervorgeht. Während der Schienengüterverkehr mit erheblichen Kostensteigerungen und Rentabilitätsproblemen zu kämpfen hatte, erzielte der intermodale Verkehr ein herausragendes Wachstum von 122 Prozent und machte Ungarn zu einer Drehscheibe (HUB) im europäischen Logistiknetz. Der Erfolg des Sektors hängt von weiteren Investitionen, der Entwicklung des rechtlichen Umfelds und der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur ab.
Schienengüterverkehrsunternehmen legten um 10,3 Prozent zu
Nach Angaben des ungarischen Eisenbahnverbandes Hungrail stiegen die Stückkosten der Schienengüterverkehrsunternehmen im letzten Quartal 2024 um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während die Stückerlöse nur um 2,2 Prozent zunahmen. Diese erhebliche Differenz führte zu einer dramatischen Verschlechterung der Rentabilität, die der Sektor nicht durch eine Gebührenerhöhung kompensieren konnte. Die Hauptgründe für den Kostenanstieg waren die Erhöhung der Betriebskosten, der Wagenkontrollkosten und der Netzzugangsgebühren sowie Wechselkursschwankungen im internationalen Verkehr.
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